Gospel Church am 16. September

Shatat Theatergruppe-Junge Syrer aus Altenkirchen zeigen "Trauminsel"

Reiterfreizeit Hungen im Oktober

Gottesdienste

Herrnhuter Losungen

Freitag, 21. September 2018
Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.
Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

MIBA in Waldbröl - Was ist das?
Begonnen hat alles im Jahr 1962 mit einem Missionsverkauf der Evangelischen Frauenhilfe Waldbröl, der jährlich am 1. November in bescheidenem Rahmen stattfand und dessen Erlös für die Arbeit der Rheinischen Mission in Wuppertal bestimmt war.
Als dann 1963 im unzugänglichen Hochland vom damaligen Irian Barat (Indonesien) die Station Wamena gegründet wurde und die beiden jungen Schwestern Hanna Kessler und Martha Diehl ausreisten, um dort eine sehr schwierige Arbeit unter den Eingeborenen zu beginnen, entschloss sich die Waldbröler Frauenhilfe zur Übernahme einer Patenschaft..
Jahr für Jahr gab es in der Folgezeit immer am gleichen Tag den Missionsverkauf, der sich schon bald zu einem Basar mauserte. Als es dann auch noch den Frauen gelang, Männer und andere Gemeindekreise für diese Arbeit zu interessieren, wurde im Zeitalter der Abkürzungen Anfang der 70er Jahre der Begriff MIBA (Missionsbasar) geboren.

Aus dem zarten Pflänzchen Missionsverkauf wurde der stattliche Baum MIBA, der mit seinen Zweigen:

Miba

  • Cafe
  • Waffelbäckerei
  • Süsse Ecke
  • Brotverkauf
  • Essenangebote
  • Blumen
  • Bücherantiquariat
  • Pröttelkammer (mit unterschiedl. Warenabteilungen)
  • Kunst und Krempel
  • Boutiqe
  • Second-Hand-Shop
  • Kunstgewerbestube
  • Fotokarten
  • Handarbeiten aller Art

und vielen weiteren Einzelblüten heranwuchs, um immer am 1. November Früchte zu tragen. Bis zu 130 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen waren und sind  dabei bis heute im Einsatz, und auch die Käuferscharen ließen uns bisher nicht im Stich.

Es darf natürlich nicht verschwiegen werden, dass ein traditioneller Basar in dieser Größenordnung auch immer mit sehr viel Arbeit und persönlichem Einsatz tlw. über das ganze Jahr verbunden ist.

Seit 1984 gibt es an jedem Mittwochmorgen von 9.00 bis 11.30 Uhr im Gemeindehaus die MIBA-KONTAKTSTUBE, die in mancherlei Form dem Basar zuarbeitet. Darüber hinaus setzen Bastelgruppen und auch Einzelpersonen laufend eigene Ideen in die Tat um. Die Mitarbeiter/innen des Bücherantiquariats und der Pröttelkammer sind bereits Wochen vor dem MIBA mit umfangreichen Sortierarbeiten beschäftigt. Es ist unmöglich alle Aktivitäten, die mit dem Basar verbunden sind, aufzulisten.

Informationen über das unterstützte Gebiet in Irian Jaya, heute West-Papua, weiterzugeben, gehört ebenfalls zu einem  besonderen Anliegen des MIBA. Die beiden ersten Schwestern Hanna Kessler und Martha Diehl wurden später abgelöst von den Schwestern Käthe Glücks und Trijntje Huistra, und heute steht das Mädcheninternat in Polimo, das wesentlich aus MIBA-Erlösen finanziert wurde, unter einheimischen Leitung.

Im Laufe der Jahre hat es immer mal wieder persönliche Besuche von Gemeindegliedern in Polimo gegeben, die mit dazu beigetragen haben, dass eine lebendige Verbindung zu den Christen in Indonesien gewachsen ist.

Nicht zuletzt deshalb wird es den MIBA auch weiterhin geben, solange Menschen bereit sind, sich für diese Arbeit einzusetzen.

(Text: Günter Fuchs)