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Unsere Chorarbeit
KirchenmusikDie kirchenmusikalische Arbeit bekam mit der Anstellung unseres hauptamtlichen Kantors Martin Kotthaus 1979 und mit dem Bau der schönen neuen Orgel 1984 ganz anderes Gewicht. Die Kantorei konnte sich an größere Werke wagen.

Die Chorarbeit an unserer Kirche trieb ungeahnten Höhen entgegen. Beim hundertjährigen Jubiläum des Waldbröler Kirchenchores (1994) präsentierte die Kantorei ein köstliches Büffet musikalischer Delikatessen. Das Lob der Kirchenmusik schließt auch die gute Arbeit der vielen anderen Chöre und Instrumentalgruppen in unserer Gemeinde mit ein. Sie sind Träger jahrzehntelanger Traditionen.

 

Ökumenische Streiflichter
Während die Kirchenmusik zu blühen begann, entwickelt sich auch in der Waldbröler Ökumene eine kleine Pflanze zu einem großen Baum. 1981 fand während der Waldbröler 850-Jahr-Feier in unserer Kirche ein ökumenischer Festgottesdienst statt.
Von da an hielten der katholische Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand und unser Presbyterium gelegentlich gemeinsame Sitzungen ab. 1987 tagten auch der Leitungskreis der Freien evangelischen Gemeinde und das Presbyterium erstmalig gemeinsam. Schließlich kamen 1992 die Leitungskreise aller drei Gemeinden zum ersten Mal zu einer Sitzung zusammen. Gemeinsames Handeln der drei Gemeinden und ihrer Glieder verlor allmählich immer mehr den Charakter des Außergewöhnlichen.

Die Aktion "neu anfangen", deren erste Phase 1992 anlief, kam im folgenden Jahr zur vollen Entfaltung. 280 Glieder der drei genannten Gemeinden führten Tausende von Telefongespräche, um das  von ihnen herausgegebene Aktionsbuch zu „neu anfangen" den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt kostenlos anzubieten. Anschließend wurden 4000 Exemplare dieses Buches ausgehändigt. Nach einer zweiten Anrufwelle bildeten sich über 50 Gesprächskreise, in denen im Buch angesprochene Themen behandelt wurden.

miteinanderneu anfangenEine Fortsetzung dieser Aktion mit anderen Mitteln fand im Jahr 2000 in der Woche „miteinander" statt.

 

 

 

 

 

Pfarrstellenwechsel und Ende der 80 jährigen Ära der Diakonissen.

Nach 30 Dienstjahren in unserer Gemeinde trat Pastor Sticherling 1985 in den Ruhestand. Pastor Sticherling hat die Gemeinde stark geprägt. Für ihn kam Pastor Dr. Ullrich Wimmer. Er konnte schnell die Herzen der Menschen gewinnen und fügte sich gut in das Viergespann der Waldbröler Pfarrer ein. Dr. Wimmer 1985-1993

Nach Vorbesprechungen im Jahr 1985 wurden unsere Schwesternstationen in die neu etablierte Diakonie-Sozialstation einbezogen. 1988 verließen die letzten Diakonissen unsere Gemeinde.  Damit ging bei uns eine rund achtzigjährige Tradition der Mutterhaus-Diakonie zu Ende. Die bisherige Arbeit der Schwestern wurde nun ganz von freien Kräften übernommen. Schon vorher hatte unser bewährtes Kindergartenteam den Dienst der dortigen Schwestern weitergeführt.Letzte Diakonissen in Wbr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Gesichter unter den Waldbröler Pfarrern, Jubiläen und andere Nachrichten

Im Januar 1993 verließ uns Pastor Wimmer, der eine Aufgabe als theologischer Referent bei der Landeskirche übernahm. Für ihn kam im September Pastor Jochen Gran, der sich stark für die sozialen  Belange unser Kirchengemeinde einsetzt. Jochen Gran 1993
So hat er dafür gesorgt, dass sich unsere Gemeinde in der Obdachlosen und Aussiedlerarbeit verstärkt engagiert. Zuerst über den Kontaktpunkt Merkurhaus und dann über den Verein Miteinander-unter-dem-Regenbogen, der mit veränderter Konzeption das erste Projekt fortführt.
Eine andere wichtige Aufgabe ist durch die Arbeit des Möbellagers entstanden. Langzeitarbeitslosen Jugendlichen wird hier die Möglichkeit gegeben, sich wieder an Arbeitsprozesse zu gewöhnen und so eine Arbeitsstelle oder einen Ausbildungsplatz zu finden. Beide Projekte sind nur zu gewährleisten, weil das Arbeitsamt bzw. das BVA und der Kirchenkreis finanziell diese Projekte unterstützen. 

 

 

 

 

Aus der ehemaligen Jugendbücherei entwickelte sich dank des Einsatzes und der Sachkenntnis der dort tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen eine leistungsstarke Gemeindebücherei, die 1993 ihr 25jähriges Bestehen feierte.Bücherei

Mittlerweile ist die Bücherei in das umgebaute Pfarrhaus des 2. Bezirks in das Erdgeschoß umgezogen. Dadurch konnten wir dem größer werdenden Platzbedarf gerecht werden. Die neuen Räume sind sehr freundlich, hell und ansprechend gestaltet. 
1998, zwei Jahre vor dem Umzug in die neuen Räume, fand anlässlich des 30jährigen Jubiläums in unserem Gemeindehaus eine Kinderbuchausstellung statt. Sie wies über 150 Exponate aus, deren älteste bis in die Mitte des 19.Jahrhunderts zurückreichten. 

 

 Ein drittes wichtiges Ereignis im Jahr 1993 war die Feier zum 100jährigen Bestehen des CVJM in Waldbröl.CVJM CVJM Die Jugendarbeit in unserer Gemeinde wird seit Jahrzehnten von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt, was die Mithilfe von Pfarrern nicht ausschloss. Die Betreuung der männlichen Jugend lag aber weitgehend in der Kompetenz des CVJM. Die hochkarätigen Jubiläumsveranstaltungen durchzogen das ganze Jahr. Die Festschrift CVJM geht weit über den Rahmen einer Vereinsgeschichte hinaus. DerCVJM bei einem Ausflug im Jahre 1908, rechts stellvertretend für die vielen anderen heute existierenden CVJM-Gruppen die Jungenjungschar des CVJM-Waldbröl. Eine der Vielen.  

1994 wurde die 5. Pfarrstelle als "Ergänzungspfarrstelle" für den inzwischen zum Superintendenten gewählten Pastor Ostermann eingerichtet. 

Diese Pfarrstelle besetzte Pastor Schippel. Matthias Schippel 1994Er ist unser musikalischer Pfarrer. Nachdem Pastor Ostermann im Januar 2001 in Ruhestand getreten ist, wurde Pastor Schippel unter Wegfall der 5. Pfarrstelle in die 4. Pfarstelle gewählt.
Mit der Zunahme der Pfarrstellen vergrößerte sich auch die Mitgliederzahl des Presbyteriums zusehends. Bereits 1972 hatte die Weisheit der Kirchenleitung dem Presbyterium zu größerer Mannschaftsstärke verholfen. Nach Errichtung der 5. Pfarrstelle näherte sich die Zahl der Presbyteriumsmitglieder der von drei Fußballmannschaften.
Trotz den damit verbundenen Schwierigkeiten bewährt sich das Presbyterium in nicht zu unterschätzender Weise als „Leitungsorgan" der Gemeinde. Manche Schlüsselpositionen werden so von Presbytern besetzt. So ist z. B. Frau Conrad stellvertretende Vorsitzende. Dieter Schumacher ist Finanzkirchmeister, Wilfried Schmidt ist für die Gebäude zuständig und Jochen Windgassen für die Grundstücke der Kirchengemeinde. Nur wer den Umfang dieser Aufgabenbereiche kennt, ahnt, wie viel Arbeit damit verbunden ist.

Ein besonderes Ereignis der Ökumene ereignete sich in dem Dankgottesdienst am 7. Mai 1995 für 50 Jahre Frieden. Unsere katholischen Freunde stellten dabei einen Abdruck des sogenannten "Streitkreuzes" in unserer Kirche auf. Rund 300 Jahre zuvor gab es noch Tote, als Glieder der katholischen Gemeinde versuchten, das Original dieses Kreuzes unterhalb des damaligen Friedhofes zu errichten.

Im April 1997 tritt nach 35 Jahren als Pfarrer unserer Gemeinde Fritz Dorlaß in den Ruhestand. Damit ist er, der auch als Don Camillo Waldbröls bekannt wurde, einer der dienstältesten Pfarrer, die jemals in unserer Gemeinde waren. Unvergessen werden seine treffenden Bemerkungen und sein Einsatz für die Kirchengemeinde bleiben.

Die damit vakante Pfarrstelle des 2. Bezirks wurde mit Pastor Thomas Seibel Thomas Seibel 1995besetzt, der sich bereits seit 1995 als Pastor im Hilfsdienst bei uns bewährte. Da das Pfarrhaus in der Oststraße renoviert werden mußte, wohnt Pastor Seibel erst seit Juni 1998 in unserer Gemeinde. 

Das neue Pfarrerteam komplett macht Pastor Richard Stahl, Richard Stahl 1998der für den in Ruhestand gegangenen Helmuth Gutowski 1998 kam.

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Freitag, 21. Februar 2020
Gott der HERR machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen. Und der Mensch gab einem jeden seinen Namen.
Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie?