Motorradgottesdienst am 22. Juli

Frauenfrühstück am 22. September

Predigten

Reiterfreizeit Hungen im Oktober

Gottesdienste

Herrnhuter Losungen

Montag, 25. Juni 2018
Um deines Namens willen verwirf uns nicht! Lass den Thron deiner Herrlichkeit nicht verspottet werden!
Paulus schreibt: Wir beten allezeit für euch, dass unser Gott euch würdig mache der Berufung und vollende alles Wohlgefallen am Guten und das Werk des Glaubens in Kraft.

 

Die Ökumene Waldbröl gestaltet am Freitag, den 29. August um 19. Uhr einen Friedensgottesdienst in Erinnerung an den Ausbruch des 1. und 2. Weltkriegs vor 100 bzw. 75 Jahren unter dem Thema:

„Richte unsere Füße auf den Weg den Friedens“

In der Evangelische Kirche, Alte Rathausstr. 1, in Waldbröl.

Unter anderem werden „Zeitzeugen“ zu Wort kommen.

Friedensappell des Erzbischofs von Uppsala Ende September 1914
Unsagbaren Schmerz hat der Weltkrieg im Gefolge. Die Kirche, der Leib Christi, blutet aus tausend Wunden. Die Menschen seufzen in ihrer Not: „Wie lange noch, Herr, ach, wie lange“-.
Die Geschichte wird an das Licht bringen, welches die letzten, wahren Gründe des Krieges gewesen sind, die sich im Lauf der Zeiten angehäuft haben, und was den unmittelbaren Anstoß zum Friedensbruch gegeben hat. Gott allein kennt und richtet die verborgenen Anschläge und Gedanken der Herzen.
Wir Diener der Kirche wenden uns an alle, die in dieser Frage Macht und Einfluss besitzen, mit der nachdrücklichen Mahnung, den Gedanken des Friedens ernstlich ins Auge zu fassen, so dass des Blutvergießens bald ein Ende wird.
Insonderheit wollten wir unsere Mitchristen aus den verschiedenen Völkern daran erinnern, dass der Krieg die Bande nicht zerreißen kann, mit denen Christus uns untereinen verbindet. Jedes Volk und Land hat, das ist sicher, seinen besonderen Beruf im göttlichen Weltenplan. Wie schwer auch die Opfer sind, die von ihm gefordert werden, es muss seine Pflicht erfüllen, wie die Geschicke sie ihm zuweisen und soweit blöde Menschenaugen sie zu erkennen vermögen. Aber was unser Auge nicht immer klar sieht, das weiß unser Glaube: dass der Wettkampf der Völker der Herrschaft Gottes dienen muss und dass alle Christusgläubigen eins sind. Lasset uns daher den Herrn anrufen, dass er Hass und Feindschaft tilge und uns in Gnaden Frieden schaffe.
Sein Wille geschehe.

Nathan Söderblom

Friedensappell Papst Benedict XV. (1915)
„Im heiligen Namen Gottes beschwören wir euch, die ihr von der göttlichen Vorsehung zur Regierung der kriegsführenden Nationen bestellt seid, diesem fürchterlichen Morden, das nunmehr seit einem Jahr Europa entehrt, endlich ein Ziel zu setzen. Es ist Bruderblut, das zu Lande und zu See vergossen wird. Die schönsten Gegenden Europas, dieses Gartens der Welt, sind mit Leichen und Ruinen besät. Ihr tragt vor Gott und den Menschen die entsetzliche Verantwortung für Frieden und Krieg.“

Wie wichtig gerade in der heutigen Zeit, wo allerorten, ob in Europa, Asien oder Afrika Krieg geführt wird, ein solcher Erinnerungs-, Mahn- und Bittgottesdienst ist, liegt auf der Hand.

Die Schrecken der Kriege sind uns Deutschen noch bewusst, wobei nach den, Gott sei gedankt, langen Jahren des Friedens in unserem Land allmählich die Erinnerung verblasst, da die Zeitzeugen des letzten Krieges sterben.

Gewalt ist nie eine gute Lösung. Wenn man Gottes Botschaft im Neuen Testament verkörpert in den Aussagen und Tun von Jesus Christus ernst nimmt, geht der Weg in eine positive Zukunft für alle ausschließlich über den Frieden. Und Friede kann nur da dauerhaft sein, wo er die Herzen erreicht und einen Platz darin findet.  

In diesem Sinne soll der ökumenische Friedensgottesdienst in Erinnerung an den Ausbruch des 1. und 2. Weltkriegs ein Zeichen für den Frieden setzten.