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Sonntag, 24. Juni 2018
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Gelobet sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn ihm gehören Weisheit und Stärke!
Johannes der Täufer sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist.

Der alljährliche Motorradgottesdienst auf dem Waldbröler Marktplatz wird mittlerweile liebevoll „MoGo“ genannt.
Viele Biker begleitet von ihren extra herausgeputzten

Zweirädern freuten sich schon lange auf das Ereignis, aber auch einige Fachfremde mischten sich unter die Motorrad Begeisterten. In diesem Jahr wurde der Gottesdienst in Verbindung mit dem Brunnenfest der Waldbröler Feuerwehr ausgerichtet, sodass Bühne, Überdachung und Sitzmöglichkeiten schon vorhanden waren.
Begleitet wurde der MoGo von der „Next Blues Generation“, einer drei Generationen Band aus Oberbantenberg, die fetzige selbstgeschriebene Songs über ihre Erfahrungen mit dem Glauben spielten.
Neben den lauten Tönen wurde es zwischendurch leise und emotional, als Markus Bittcher , der seit einem schweren Motorradunfall im Rollstuhl sitzt, seine Leidensgeschichte und von dem Weg aus dem tiefen Loch, in das er fiel, erzählte. Er war mit seinem Freund Uwe auf seiner Maschine zum Motorradgottesdienst in Waldbröl unterwegs, als er frontal mit einem Auto zusammenprallte. Diagnose: Querschnittslähmung. Nach langen Krankenhausaufenthalten nahm seine Odyssee ihren Lauf: Seite Mutter starb, und an Weihnachten sagte ihm seine Frau, dass sie nicht mehr mit ihm leben könne. Das war vor neun Jahren. Mittlerweile hat er sein Schicksal angenommen, ist wieder verheiratet. Anett hat er in einer Singlebörse für Christen im Internet kennengelernt. Sie ersetzt seine Hände, die beiden restaurieren zusammen alte Mopeds. Sie schraubt, er dirigiert. Ihr neuestes Projekt: ein 9,50 m langer Bus, mit dem sie verreisen wollen, weil die Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung doch stark begrenzt sind.  Markus fährt auch wieder Motorrad, in einem für ihn hergerichteten Beiwagen. Der Glaube war ihm in den letzten Jahren immer eine große Stütze. Jesus sollte ihn da einsetzten, wo er ihn gebrauchen kann. Darum habe er sich nie die Frage nach dem „warum“, sondern immer nach dem „wofür“ gestellt. Sein Freund Uwe: „Als Christ ist man nie alleine, man hat immer Leute an seiner Seite.“
In der Predigt behandelte Pfarrer Jochen Gran das besonders bei Motorradfahrern aktuellen Thema „Sicherheit“. In Deutschland werde sie oft überbewertet, teilweise seine die Sicherheitsbedürfnissee übertrieben. „Das Leben ist ein Risiko“, sagt der, der in der nächsten Woche mit seiner Familie nach Israel fliegt. Er sei nicht leichtsinnig, der Glaube an Gott gebe ihm Vertrauen.
Nach dem Gottesdienst bildeten die Biker gemeinsam einen Motorrad Korso. Für das leibliche Wohl war durch die Imbiss stände vom Brunnenfest bestens gesorgt. Im Anschluss gab es eine Vorführung der Jugendfeuerwehr zu bestaunen.

Pia-Marie Steckelbach


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