Gottesdienste

Herrnhuter Losungen

Donnerstag, 18. Januar 2018
Du bist die Zuversicht aller auf Erden und fern am Meer.
Jesus Christus ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.

Die Leiterin des Gospelchores Sister-Act, Romy Bürger, 36 Sängerinnen und ihr Percussion,
Jörg Groneberg,

hatten sich vorgenommen, mit ihrer Musik die Kontakte zu Waldbröls Partnerstädten zu vertiefen. Der erste  Besuch vor 2 Jahren galt der Partnerstadt Witham, der Besuch in der polnischen Partnerstadt Swiebodzice wird geplant. Dieses Jahr war Jüterbog,
die Stadt im Brandenburgischen, an der Reihe. Die Organisation hatten Marianne Pfeiffer
und Susanne Eichner übernommen.

Fronleichnam ging es los. Das erste  Ziel war die Besichtigung von Schloss Sanssouci. Im Marmorsaal brachte der Chor ein Geburtstagsständchen,  bevor er sich an dem schönen Park erfreute. Weiter ging es nach Jüterbog zum Landhaus Heinrichshof. Hier begrüßte der dortige Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Jürgen Tolksdorf  die Sängerinnen in gemütlicher Runde.

Für den 2. Tag  war  Berlin vorgesehen.  Nach interessanter Information im Bundestag wurde der Chor vom Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Flosbach empfangen, der es der Gruppe ermöglichte, Räumlichkeiten zu besichtigen, die normalerweise für Besucher nicht zugänglich sind.
Herr Flosbach sowie der zufällig anwesende ehem. Bundestagsabgeordnete Friedhelm- Julius Beucher erfreuten sich an dem „Halleluja“ , das der Gospelchor zur Ehre Gottes im Andachtsraum des Reichstages vortrug.
Nach dem Besuch  der Reichstagskuppel und einer umfangreichen Stadtführung schloss sich
ein Stadtbummel an, wobei es sich die Gospelsinger nicht nehmen ließen, nicht nur in der S-Bahn sondern auch in den Hackeschen Höfen zu singen.

Der Samstag gehörte Jüterbog. Nach einem Spaziergang durch das Städtchen und der Generalprobe vor dem abendlichen Konzert empfing der örtliche Partnerschaftsverein den Sister-Act Choir zum Kaffeetrinken im Ortsteil Werder.

Zum Konzert mit dem Titel „O happy day“ im Kulturquartier  Mönchenkirche zu Jüterbog
wurde die Erwartung des Chores  durch einen bis auf den letzten Platz besetzten Saal übertroffen. Beim Einzug der Sisters mit dem Titellied sprang der Funke zum Publikum direkt über. Seine Freude über den Auftritt des Chores in der Partnerstadt brachte der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung des Rates der Stadt Jüterbog mit herzlichen Worten zum Ausdruck.
Das abwechslungsreiche zweistündige Musikprogramm versetzte die Konzertbesucher durch die  stimmliche Bereicherung der drei Solistinnen und die  rhythmische Unterstützung des Percussion in Hochstimmung. Nicht mehr auf den Stühlen zu halten waren die Jüterboger bei einem Madley aus bekannten Gospelsongs.
Vor Ende des Konzertes bedankte sich der Kulturbeauftragte der Stadt  bei der Chorleiterin, Romy Bürger, für das überaus gelungene Konzert und übergab ihr einen „Jüterbock“.
Nach mehreren Zugaben verließ das Publikum in bester Stimmung den Konzertsaal.

Mit einigen Freunden des Städtepartnerschaftsvereins und des Stadtchores Jüterbog wurde der Abend beim Schmied zu Jüterbog bei einem guten Essen beendet.
Die Chorreise erfuhr einen weiteren Höhepunkt  durch die Mitgestaltung eines Taufgottesdienstes am Sonntagmorgen in der Liebfrauenkirche.

In der Hoffnung auf weitere Vertiefung der partnerschaftlichen Beziehungen wurde Mitgliedern der Kantorei Jüterbog ein Exemplar der Oberbergischen Messe „Terra Missa Supermortale“ von Thomas Gabriel übergeben. Die Chorreise war ein voller Erfolg.

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